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Bärlauch
Man erzählt sich, dass die Bären nach ihrer Winterruhe den würzigen Bärlauch schätzten, um nach dem langen Schlaf einen Schwung an Vitaminen und Nährstoffen zu bekommen. Er half ihnen auch dabei ihren Magen-Darm-Trakt zu reinigen und entgiften. Bären wurden immer schon als sehr starke Tiere verehrt und besonders starke Pflanzen nach ihnen benannt (Bärenklau, Bärlapp, …). Ob dies nun eine Legende ist, die einfach nacherzählt wurde oder eine wahre Geschichte ist, sei dahingeste


Brennnessel
Die Brennnessel soll ein überaus wichtiges Heilkraut sein? Ja, und wie!!! Grundsätzlich wollte ich schon lange erwähnen, dass die Natur uns zu jedem Zeitpunkt die richtigen Unterstützer bietet. Im Frühling findet ihr in der Natur somit viele Pflanzen, die uns nach dem langen Winter wieder mit vielen Nährstoffen und Vitaminen versorgen und die Entgiftung anregen damit wir voller Kraft in den neuen Lebenszyklus starten können. Vermutlich jeder hatte schon einmal Berührung mit d


Gänseblümchen
Das Gänseblümchen, Maßliebchen oder ‚Bellis perennis’ berührt die Menschen. Es hat eine besondere Ausstrahlung, die es uns möglich macht, kurz alles Leid zu vergessen. Es vermag klein zu wirken, ist aber in vielerlei Hinsicht wahrlich ein Riese. Das erkannten bereits unsere Ahnen. Für die germanischen Stämme offenbarte sich der Sonnengott Baldur wenn sich der Blütenkelch des Gänseblümchens öffnete. Liegt fast auf der Hand, denn es lebt ganz im Einklang mit dem Tagesgestirn.


Hundsrose
Botanisch gesehen ist die Hagebutte keine Pflanzenart, sondern die Frucht von Rosengewächsen. Wenn man die Frucht inkl. Innenleben nutzt, bitte immer danach fein abfiltern damit keine Härchen in Kontakt mit den Schleimhäuten kommen. Die Inhaltsstoffe in den Früchten sind u. a. besonders gut geeignet dafür, das Immunsystem zu stärken. Zudem wirken sie antientzündlich und antioxidativ. Besonders allerdings sticht der Vitamin C - Gehalt der Hagebutten hervor. Diese Eigenschaf


Walnuss
Einen Nussbaum findet man manchmal wild an Waldrändern und in Waldlichtungen. Meist aber nur in Gärten oder Kulturen. Die Blätter sammelt man im Juni, die Schalen im August/September und die Früchte im Oktober. Die Nussfrucht gilt als sehr nerven- und gedächtnis-stärkend. Immerhin sieht sie auch aus wie ein menschliches Gehirn . Sie ist in zwei Hälften geteilt, die der rechten und linken Gehirnhälfte sehr ähnlich sehen. Walnüsse enthalten sehr viele Antioxidantien und O


Rosskastanie
Die Kastanienfrüchte sind botanisch gesehen Kapselfrüchte. Diese enthalten die von uns verwendeten großen, glänzenden, braunen Samen. Durch das Herunterfallen vom Baum zerplatzt die Kapsel und gibt somit die Samen frei. Hauptsammelzeit ist im Herbst. Von September bis November. Die Früchte sollten nach dem Sammeln luftdurchlässig aufbewahrt und innerhalb einer Woche verarbeitet werden. Die Inhaltsstoffe der Rosskastanie wirken zB entzündungshemmend in Bezug auf die Blutg


Spitzwegerich
Der Spitzwegerich ist auch als Heilwegerich, Wundwegerich oder Lungenblattl bekannt. Der Wegerich ist sehr zäh und zu einer der am meisten verbreitetsten Pflanzen geworden. Wie hat er das geschafft? Jede Pflanze bringt während ihres Lebens 40 000 Samen hervor und wenn es feucht ist, quellen diese auf. Sie werden klebrig und haften an Pfoten, Hufen und Fußsohlen (Plantago - der lateinische Gattungsname des Wegerichs - kommt von »planta« also »Fußsohle«). Auf diese Weise konnte


Johanniskraut
Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum) wird seit der Antike als Heilpflanze verwendet und hoch geschätzt. Ursprünglich beheimatet ist es in Europa, Nordafrika und Zentralasien. Mittlerweile findet man es aber beinahe weltweit, vor allem an Wegrändern, Dämmen und in lichten Wäldern auf trockenen und kalkhaltigen Böden. Der lateinische Zusatz "perforata" weist darauf hin, dass die Blätter des Echten Johanniskrauts aussehen, als wären sie von winzigen Löchern durchzogen. In


Königskerze
Einige ihrer Volksnamen sind Brennkraut , Wetter-kerze , Donnerkerze , Himmelsbrand , Wollblume , Fackelkraut , Neunmannkraut oder Frauenkerze . Sie blüht im zweiten Jahr von Juli bis September und an geeigneten Standorten kann die Königskerze bis zu zwei Meter hoch werden. Sie wirkt auswurffördernd , hustenlindernd , harn-treibend , beruhigend , krampflösend , hautreinigend und schweißtreibend . Die Königskerze wird in Teilen Österreichs und Deutschlands noch immer als ma


Gundermann
Gundermann ist auch bekannt als Gundelrebe , Erdefeu , Donnerrebe oder Katzenminze . Er wächst überall auf Wiesen , Feldrändern , entlang von Hecken und Gebüschen und in lichten Wäldern entlang der Wege. Er ist ein wahrer Menschenfreund und macht sich auch mit Vorliebe in der Nähe von Haus und Hof breit. Er enthält viele Gerbstoffe , ätherisches Öl , Bitter-stoffe , Vitamin C , Kalium und einiges mehr. Daher wirkt er zB sehr schleimlösend , harnsäure-lösend und magenw


Schafgarbe
Die Schafgarbe ist eine ausdauernde, bis 70 cm hohe Pflanze. Ihr Stängel ist aufrecht, die Blätter länglich, mehrfach fiederschnittig mit kurzen, spitzen Zipfeln. Die Blütenköpfchen sind weiß, etwa 3 mm breit und 5 mm lang. Sie stehen in Dolden . Sie wächst gerne auf trockenen Böden , in Sonne und Halbschatten und blüht von Juni bis Oktober . Sie gilt als klassische Heilpflanze. Bereit Dioskurides , Plinius und Hildegard von Bingen erwähnten ihre Anwendung zur Blutstill


Beinwell
In der Volksmedizin ist Beinwell wohl am bekanntesten aufgrund seiner Wurzeln. Diese werden gerne eingesetzt bei Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen und sonstigen Muskel- und Knochenverletzungen. Aber auch bei Sehnenscheiden- oder Schleimbeutel-entzündungen ist frischer Beinwellwurzelbrei unentbehrlich. Ich komme nicht umhin, bei dieser Pflanze genauer auf die Inhaltsstoffe einzugehen. Das enthaltene Allantoin im Beinwell wirkt granulationsfördernd und löst Wund-sekrete


Rotklee
Der Klee enthält außer Vitaminen , Mineralien und blutverdünnenden Substanzen auch viele pflanzliche Hormone. Diese Phytohormone sind jenen ähnlich, die der menschliche Körper produziert. Wenn also die eigene Östrogenproduktion nachlässt, springen die Phytoöstrogene ein. Man kann ihn während der Sommermonate immer wieder in die Ernährung einfließen lassen. Dies gilt für die süßen Blüten genauso wie für junge Blättchen. Sie ergänzen Salate, Brotaufstriche, Eierspeisen, Sup


Holunder
Als getreuer Begleiter des Menschen, der aus allen seinen Teilen Heilstoffe liefert, ist der Holunder seit alters her ein hochgeschätzter Strauch. “Vor dem Holunder muss man den Hut ziehen” ist ein weitverbreiteter Spruch. Für unsere Vorfahren war er eine sehr wichtige Schutzpflanze und galt als Wohnsitz beschützender Hausgötter , vor allem der obersten Göttin Holla oder Freya. Unser Immunsystem wehrt ständig Angriffe von außen und innen ab. Meist spüren wir dies erst, wen


Löwenzahn
Eine Löwenzahnkur im Frühling bringt den ganzen Organismus in Schwung. Alle Ablagerungen werden aus dem Körper gespült. Generell wird der Löwenzahn für heilkundliche Zwecke bevorzugt im Frühjahr gesammelt. Reich an Mineralstoffen , Vitaminen und Enzymen wirkt der Löwenzahn belebend auf alle Körperfunktionen . Trinkt man über 4 Wochen hinweg 2 Tassen Tee pro Tag (aus den Blättern und | oder Wurzeln) oder nimmt 2 EL frisch gepressten Pflanzensaft aus den Löwenzahnblättern


Vogelmiere
Die Vogelmiere wächst ganzjährig auf Äckern, in Wäldern und Gärten. Sie liebt feuchte Böden und Halbschatten bis Sonne. In den vergangenen Jahrhunderten glaubte die Volksmedizin wenig an ihre Heilkräfte. Erst Kneipp nahm sie in den Kreis der segenspendenden Heil-kräuter auf und verwendete sie häufig, vor allem als beruhigendes und schleimlösendes Hustenmittel . Man nimmt den Tee zur Bluterneuerung und als Impulsgeber bei Nieren- und Blasenleiden . Er unterstützt auch Diät


Hasel
Die Hasel gehört zu den Birkengewächsen , ist ein mehrjähriger Strauch und wird bis zu 5 Meter hoch. Da sie in der germanischen Tradition ein Symbol für Zeugungskraft war durfte sie in keinem Bauerngarten fehlen. An der Hasel soll ein Schlüssel hängen, der die Schatztruhen der Erde öffnen kann. Dies gilt als sagenhafte Umschreibung der »Wünschelrute« , die aus den biegsamen Ästen der Hasel hergestellt wird. Das Holz hat eine besondere Leitfähigkeit für Energien und Kraftstr


Kamille
Die Kamille begleitet uns seit der Altsteinzeit . Die Samen überdauern im Boden bis zu 100 Jahre. Kamillentee wirkt beruhigend und kräftigend nach schweren Krankheiten, er hilft bei Koliken , Blähungen , Bauchweh , Erkältungen und reinigt Leber und Nieren . Seit Jahrhunderten verwendet man sie bereits um bakterielle Infektionskrankheiten zu behandeln. Man stellte fest, dass Giftstoffe, wie sie von manchen Bakterien erzeugt werden, durch die Kamille unschäd-lich gemacht wer


Giersch
Vor dem Sammeln muss man den Giersch genau bestimmen können, immer wieder wird er mit giftigen Doldenblütlern verwechselt. Schon im Mittelalter wurde Giersch als Heilmittel gegen Gicht und Herzgefäßerkrankungen eingesetzt. Vor allem bei Beschwerden im Fußbereich war er sehr beliebt. Der Tee aus diesem Heilkraut kann für eine Frühjahrskur verwendet werden. Dazu nimmt man die frischenBlätter . Der Tee aus dem getrockneten Kraut kann ein Mittel bei Gichtknoten und schlecht h
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