- Sandra Steinkellner

- vor 6 Tagen
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Man erzählt sich, dass die Bären nach ihrer Winterruhe den würzigen Bärlauch schätzten, um nach dem langen Schlaf einen Schwung an Vitaminen und Nährstoffen zu bekommen. Er half ihnen auch dabei ihren Magen-Darm-Trakt zu reinigen und entgiften.
Bären wurden immer schon als sehr starke Tiere verehrt und besonders starke Pflanzen nach ihnen benannt (Bärenklau, Bärlapp, …).
Ob dies nun eine Legende ist, die einfach nacherzählt wurde oder eine wahre Geschichte ist, sei dahingestellt. Es würde aber auf alle Fälle Sinn machen, immerhin sind Bären Allesfresser und mögen Kräuter.
Fakt ist allerdings, dass die Geschichte des Bärlauchs bis in die Jungsteinzeit zurückgeht. Unter germanischen und keltischen Stämmen waren wilde Laucharten sehr beliebt. Später schätzen ihn auch die Römer sehr als magen- und blutreinigendes Mittel.
Karl der Große befahl, dass in jedem Garten der kaiserlichen Güter unter anderem Bärlauch angepflanzt werden sollte. Dadurch fand er auch weite Verbreitung in privaten Gärten da diese den kaiserlichen nachgeahmt wurden.
In den mittelalterlichen Klöstern war er allerdings später nicht so gerne gesehen, da er den Mönchen als zu „sinnlich“ galt. Immerhin ist er sehr fruchtbarkeitsfördernd. Das sorgte leider dafür, dass er nicht mehr so geachtet wurde als in den Epochen davor.
Umso schöner ist es, dass es mittlerweile wieder einen richtigen „Hype“ um diese tolle Frühlingspflanze gibt!






