- Sandra Steinkellner

- vor 6 Tagen
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Samhain, das »Fest der Ahnen«, zählt zu den sogenannten »Mondfesten« und richtet sich demnach nach dem Lauf des Mondes, speziell nach dem Neumond im Spätherbst. Eingebürgert hat sich allerdings, es in der Nacht von 31. Oktober auf 1. November zu feiern. »Halloween« quasi. In dieser Nacht wird von vielen das Hexenneujahr gefeiert. Im christlichen Zusammenhang feiert man Allerheiligen und Allerseelen.
✨Dem Ursprungsgedanken des Festes entspricht, dass es zu dieser Zeit um unsere Ahnen geht. Die Themen sind das Vergehen und Loslassen, Sterben und Tod und die Verbindung zu den Ahnen.
✨Aber auch das Ende des Sommers und der Beginn des Winters. Ich kann mich erinnern, dass früher oft an Allerheiligen der erste Schnee fiel und man ab diesem Zeitpunkt jederzeit damit rechnen konnte, dass sich der Winter zeigt.
✨Die Silbe »Sam« ist das irische Wort für Sommer und die zweite Silbe des Wortes wurde von »huin« abgeleitet, was soviel wie Ende bedeutet. Man spricht also vom »Ende des Sommers«.
✨Man spürt auch in der Natur die Kräfte des Rückzuges, Vergehens und Sterbens da sich sowohl die Pflanzenkraft in die Erde zurückzieht als auch die Tiere ihren Winterschlaf antreten.
✨Es sollte auch für uns eine Zeit des Rückzuges sein. Man geht oft automatisch früher schlafen und verbringt auch mehr Zeit in den Wohnräumen da es draußen oft nass und kalt ist. Und genauso wie man sich räumlich ins Innere zurückzieht geschieht es auch IN uns.
🧙Es beginnt die Zeit der Magie und des Zaubers. Der Weissagungen zusammen mit den Ahnen, dem Abschluss von Vergangenem und die Vorausschau in die Zukunft. Unsere Hellsicht offenbart uns tiefe Botschaften. Und die können wir nur so richtig wahrnehmen und empfangen wenn es ganz ruhig in uns und um uns ist.
✨Also gönnt sie euch: die Momente des Rückzugs in denen es ganz still wird. Die Kraft der Dunkelheit beginnt sich zu entfalten. Lass dich darauf ein und gehe gestärkt aus dieser Zeit heraus mit ganz neuen »Superkräften«, die auf dich warten.




